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Ja, zefix... - Eine Rezension zu Jimmy der Mops (ISAR 2066) Freitag, 03. Februar 2012 um 17:32 Uhr In dieser Kurzgeschichte geht es nun mit einem der Protagonisten aus "Hanseapolis" in die bayerische Landeshauptstadt - ins Jahr 2066.
Doch weder Endzeitstimmung noch postapokalyptische Verzweiflung sind hier zu spüren, im Gegenteil: der Autor entführt den Leser in ein München, in dem das Leben in Biosphären stattfindet, die Umwelt mittels holografischer Programme nach Wunsch verändert werden kann und Schönheit und Perfektion bis ins methusalemische Alter Pflicht sind. Doch unter dieser technischen, auf Hochglanz polierten Oberfläche im Stadtzentrum Münchens grantelt der starrsinnige Bayer, allen voran Jimmy, der Mops, wie eh und je.
Diese spannende Verknüpfung von urbayrischer Mentalität, wie sie Karl Valentin hätte skizzieren können, nahphantastischer Science-Fiction und Elementen der klassischen Detektivgeschichte machen für mich den besonderen Reiz dieser ungewöhnlichen Kurzgeschichte aus.
In diesem Spannungsfeld gelingt es Pharo, den Leser ohne langatmige technisch allzu detaillierte Beschreibungen in eine komplex aufgebaute Szenerie zu versetzen. Auch die einzelnen Charaktere sind trotz der Kürze der Erzählung glaubwürdig gezeichnet und offenbaren im Lauf der Geschichte ihre Ecken und Kanten.
Der Schreibstil passt sich dem Tempo der Geschichte an: klar, frech, gerade heraus und mit einer ordentlichen Prise Humor gewürzt. Trotzdem schafft es der Autor, den Leser quasi "en passant" mit der schönen neuen Welt im Jahre 2066 bekannt zu machen.
Mein Fazit: Eine gut gelungene Kurzgeschichte, die Lust auf mehr macht.
Viel zu schade für "einfach so zwischendurch" - zurücklehnen und genießen!   http://www.amazon.de/Jimmy-Mops-ISAR-2066-ebook/dp/B005VE3RS2/ref=cm_cr-mr-title
Das ultimative Geschenk ! Oder die letzten Weihnachten der Menschheit ? Freitag, 03. Februar 2012 um 16:38 Uhr
Weihnachten rückte unaufhaltsam näher. Wie jedes Jahr mit einer Mischung aus Vorfreude, Nachdenklichkeit und einem Riesenproblem. Es war jedes Jahr im Grunde dasselbe Problem, das Geschenkproblem. Sollte man ganz einfache schlichte Weihnachten feiern und nur ganz kleine Geschenke besorgen oder überhaupt ganz auf Geschenke verzichten? Diese Überlegungen wurden jedes Jahr im Vorfeld diskutiert, nachdem selbst  die Jüngsten keine richtigen Kinder mehr waren und es ohnehin fast unmöglich ist, Halbwüchsige treffsicher und überraschend zu beschenken.
Gutscheine für Elektronik oder Kosmetik kommen zwar immer gut an, aber so wirklich als originelle Geschenke kann man das kaum bezeichnen. Der Familienrat beschloss daher einstimmig wieder einmal  auf große Geschenke zu verzichten und es mit kleinen Aufmerksamkeiten zu versuchen.

Es hatte alles genau zur selben Zeit vor etwa zwei Jahren begonnen. Eigentlich hätten es damals die letzten Weihnachten der Menschheit sein müssen, denn für die Wintersonnenwende am 21.12.2012 war  der Weltuntergang angesagt. Das wäre demnach drei Tage vor den nächsten Weihnachten gewesen. Maya Kalender, Nostradamus, das Chinesische I-Ging, die Hopi  und selbst ein neuartiges Computerprogramm, das die Stimmung der Menschheit im Internet erforscht, hatten für diesen Tag, die Apokalypse angekündigt. Mein Freund Daniel ist etwas jünger  als ich, kämpfte natürlich zu dieser Zeit  mit den gleichen Weihnachtsproblemen wie viele andere Väter und Mütter auch. Wir hatten das Geschenkdilemma bei einem Glas Wein ausführlich diskutiert und ich hatte ihm damals den Tipp gegeben, einen berüchtigten Weihnachtsmarkt im seltsamsten Teil des Niederösterreichischen Waldviertels zu besuchen.
Dort gibt es in der Nähe beschilderte  Kraftplätze, eine Steintafel mit einer Inschrift, die angeblich nicht von dieser Welt stammt und sogar einen UFO Landeplatz. Ich meinte, wenn er dort auf dem Markt nicht irgendein originelles Geschenk findet, dann nirgendwo.
Tatsächlich faszinierte ihn dieser Markt sofort außergewöhnlich, obwohl das Wetter alles andere als angenehm war. Es war kalt und nebelig und Daniel war froh, dass die meisten Stände innerhalb des alten Pfarrhofes aufgebaut waren. Aber es gab auch außerhalb, neben den unentbehrlichen Punschständen, noch ein paar ganz kleine Stände mit anscheinend wetterfesten Betreibern. Daniel stöberte zuerst gemütlich im Innenbereich die vielen zum Teil hausgemachten und mitunter auch sehr schönen  Angebote  durch. Trotz der vielen, oft sogar originellen Produkte, wie kleine handgemachte und bemalte Kuckucksuhren oder handgestrickte Pantoffeln,  konnte sich Daniel aber gerade noch durchringen, ein Glas mir  schönen getrockneten Steinpilzen zu erwerben. Etwas enttäuscht entschloss er sich dann trotz der unfreundlichen Witterung, ein Glas Punsch im Freien einzunehmen. Der Punsch war von den Besuchern mehrmals gelobt worden und so holte sich ebenfalls einen Becher davon. Der Punsch war heiß, tatsächlich sehr geschmackvoll, wenn auch für seinen Geschmack etwas zu süß, verbreitete aber schnell wohlige Wärme in seiner Magengegend.
Mit dem wärmenden  halbvollen Becher in der Hand begann sich Daniel dann auch die wenigen Stände im Freien anzusehen. Der Stand mit dem geruchsintensiven Käse interessierte ihn weniger, aber daneben befand sich ein ganz kleiner Tisch, hinter dem ein seltsamer alter Mann stand, der seine besondere Aufmerksamkeit erregte.
Der alte Mann erinnerte Daniel  aufgrund der großen hageren Gestalt ein wenig an seinen vor vielen Jahren verstorbenen Mentor Hans. Aber die Kleidung passte so gar nicht zu dem Bild, dass Daniel noch in Erinnerung hatte. Eine dicke alte dunkelgraue Leinenhose und die pelzgefütterte Lederjacke mit speckiger Patina, hätte der überaus gebildete und gepflegte Hans sicher nie getragen. Das originellste  an dem alten Mann war aber sein bemalter Hut, aus ebenso speckigem Leder  mit einer riesigen Krempe, von der der Nieselregen außerhalb seines Körpers abtropfen konnte, also sogar den Regenschirm ersetzte.
Das zerfurchte längliche Gesicht und die dunklen Augen  erinnerten Daniel ein wenig an Mr. Spock aus Raumschiff Enterprise, wenn auch die Ohren nicht ganz mithalten konnten. Daniel dachte dabei schmunzelnd an den UFO Landeplatz, der diesen Ort so bekannt gemacht hatte. Deshalb amüsiert, blickte Daniel dem alten Mann schelmisch lächelnd, direkt in die Augen. Dieser erwiderte aus seinen überraschend  leuchtend klaren Augen dieses Lächeln freundlich und fragte  Daniel, ob er ihm vielleicht helfen könne.
Daniel fühlte sich von diesen Augen sofort magnetisch angezogen und erzählte von seiner Absicht ein originelles Weihnachtgeschenk für seine halbwüchsigen Töchter  besorgen zu wollen. „Das ist wahrlich nicht einfach, aber genau deshalb bin ich hier“,  meinte der alte Mann und stellte sich als der „Einschicht-Max“ vor. Auf seinem Tisch gab es eigentlich nicht viel zu sehen. Genau vier kleine, kaum faustgroße,  allerdings sehr schön geschnitzte und handbemalte Truhen waren der ganze Bestand an Waren.
„Einschicht Max“ nahm eine der kleinen Truhen und reichte sie Daniel mit den Worten.“ Ich denke, das ist es was du suchst“.  Kann ich es aufmachen? fragte Daniel. Einschicht-Max nickte nur. Daniel öffnete die kleine Truhe und war nicht schlecht erstaunt, als er darin einen USB Memory Stick neuester Bauart, ebenfalls handbemalt, vorfand. Was ist denn da drauf fragte Daniel? und Einschicht-Max antwortete: „nicht viel, aber es macht glücklich“. „Du kannst es dir ruhig vorher ansehen, aber nur kurz, es ist eben für die Jungen bestimmt“. Daniel zögerte nicht lange und auf die Frage nach dem Preis antwortete „Einschicht-Max“ nur: „Was immer du geben willst, auch ein freundlicher Händedruck ist  in Ordnung“.  Daniel nahm einen fünfzig Euro Schein und gab ihn Einschicht-Max mit einem herzlichen „Auf Wiedersehen und Danke schön“,  samt freundlichem Händedruck in die Hand. Zu Hause wieder angekommen wunderte sich Daniel nicht einmal besonders, als er den fünfzig Euro Schein in seiner Jackentasche wieder vorfand. Ein seltsames Gefühl, oder vielleicht schlechtes Gewissen, beschlich ihm allerdings  schon damals.
Er steckte den USB Stick in seinen PC und war leicht enttäuscht als dann nur, wenn auch wunderschöne Bilder, über seinen Bildschirm wechselten. Bilder von Blumen, Tieren, blühenden und fruchtenden Landschaften, sowie vielen interessanten Artefakten, die allesamt die schönen Seiten dieser Welt aufzeigten. Daniel fand auf dem USB Stick auch sonst  keine anderen Daten und war beruhigt, wenn auch etwas frustriert. Die erhoffte Sensation war es wieder nicht. Schließlich packte er die kleine Truhe sorgfältig wieder ein. Immerhin war es genau so ein einfaches Geschenk, wie es der Familienrat vereinbart hatte.
Das Weihnachtsfest lief dann fast wie immer mit viel zu vielen Geschenken, aber harmonisch und durchaus friedlich ab. Die kleine Truhe fand zwar kurz Anerkennung, wurde aber von seiner Tochter Juliana nicht einmal geöffnet, da sie dringendst zuerst die ganz neuen Cremen und Duftwässerchen durchtesten musste. Am nächsten Vormittag  tauchte Juliana jedoch überraschend  mit leuchtenden Augen bei ihrem Vater Daniel auf und fragte ihn, woher er dieses wunderschöne Geschenk mit der Truhe hatte. Daniel war überrascht und fragte Juliana, was ihr daran so besonders gefiel?
Es ist unglaublich, antwortete Juliana, ich habe den USB Stick in meinen Laptop gesteckt und zuerst auf die Bilder, die mit der schönen Musikuntermalung abliefen, gar nicht geachtet. Aber dann haben mich die Bilder immer mehr angezogen und ich konnte meine Augen gar nicht mehr von Bildschirm wegbekommen. Und was ist da so besonders dran, fragte Daniel? Ich kann es nicht erklären antwortete Juliana, aber mir wurde plötzlich so leicht ums Herz. Alle kleinen und größeren Sorgen fielen plötzlich von mir ab und ich fühle mich so glücklich, so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Ich liebe dich über alles, fügte Juliana noch hinzu, fiel ihrem Vater um den Hals und bedeckte sein Gesicht mit Küssen, was sie noch nie vorher getan hatte.
Noch bevor sich Daniel wieder gefangen hatte, kam Julianes  jüngere Schwester Michaela und die ganze Szene wiederholte sich noch einmal. Michaela hatte sich die Bilder eigentlich auch nur aus Neugier, allerdings dafür etwas genauer angesehen und meinte sogar, einige der Bilder sind so schön, die  können gar nicht von dieser Welt sein.
Führt es mir auch einmal vor, ersuchte Daniel völlig perplex seine Töchter. Flugs darauf kam Juliana mit dem Laptop zurück und lies das ganze Programm wieder von vorne ablaufen. Jetzt war auch Daniel beeindruckt. Eine unglaubliche Freude und Wärme begann  auch ihn zu erfassen und er fühlte erstmals in seinem Leben wirklichen Frieden in seinem Herzen.
Beeindruckend, beeindruckend sagte  Daniel mehrmals und erzählte seinen Töchtern die Geschichte vom „Einschicht-Max“, was den beiden Mädchen ein: “wow, das ist aber eine coole Story“, entlockte. Dürfen wir das auch unseren Klassenkameraden weitergeben?
Ohne  zu überlegen antwortete Daniel, „ich habe sicher nichts dagegen, es ist euer Geschenk, ihr könnt natürlich damit machen, was ihr wollt“.
Heute ist sich Daniel nicht mehr sicher, ob das die richtige Antwort war, vermutlich hätte aber ein „Nein“ an der folgenden Entwicklung  auch nicht viel geändert. Es dauerte nicht lange und die beiden Schulklassen der Mädchen hatten dieses Programm in Verwendung und waren allesamt restlos glücklich. Eine Woche später war es die ganze Schule, zwei  Wochen danach, das ganze Land. Es war inzwischen  auf Facebook, YouTube, Twitter und fast allen ähnlichen Portalen verbreitet. Wenige Wochen später hatte dieses Programm die meisten Zugriffe weltweit.
Die globalen Veränderungen wurden schon ein halbes Jahr später deutlich sichtbar. Der Drogenhandel war bereits vollständig zusammengebrochen. Fast alle Jugendlichen machten sich inzwischen ausschließlich  mit diesem Programm glücklich. Es war im Grunde genommen stärker und wirksamer als jede bekannte Droge. Es wirkte sogar noch bei bereits stark drogenabhängigen Personen. Versuche von manchen Regierungen dieses Programm zu verbieten, oder das Internet ganz zu sperren, scheiterten kläglich, es war bereits zu spät. Das Programm wurde inzwischen auf alle möglichen Speichermedien kopiert und eben auf diese Art manuell weitergegeben.
Als nächstes weigerten sich die jungen Leute weltweit  Krieg zu führen, dann überhaupt zum Militär einzurücken. Da auch fast alle Offiziere und Befehlshaber  dieses Programm verwendeten, gab es  nicht einmal mehr  Konsequenzen für das desertieren. Es gab weltweit einfach  kein ausreichendes Aggressionspotential mehr, das betraf selbst die grausamsten und psychopatischen Machthaber.
Knapp ein Jahr später waren Hunger und Armut fast gänzlich verschwunden. Die riesigen Militärbudgets waren inzwischen Großteils in Agrar, Bildungs und Infrastrukturprojekte umgewidmet  worden. Auch in erneuerbare Energien flossen plötzlich Unsummen an neuen Investitionen, wodurch die Weltwirtschaft einen nie dagewesenen Aufschwung genommen hatte. Luftverschmutzung, Ozonloch und Klimaschock waren  ein weiteres Jahr später, bereits Geschichte. Anscheinend ist das kollektive Bewusstsein der Menschen  für viele Ereignissen und speziell Katastrophen ohnehin direkt selbst verantwortlich. Das wurde aber jetzt gründlich umgedreht. Wenn Menschen etwas intensiv befürchten, passiert es auch meistens und das gilt für ein Kollektiv noch in wesentlich größerem Ausmaß als für Einzelpersonen.
Der Weltuntergang hat demnach natürlich  nicht stattgefunden. Zumindest nicht für den Großteil der Menschheit, wohl aber für die Waffen und Rüstungsindustrie und teilweise auch für die fossilen Rohstoffmärkte. Aber die neuen ökologischen und inzwischen auch wesentlich sozialeren Industrien hatten diese Verluste mehr als wettgemacht und zu diesem ungeahnten Aufschwung geführt. Glückliche Menschen haben eben kein Bedürfnis andere Menschen auszubeuten und nach und nach ist auch dort Kaufkraft entstanden, wo man früher nicht einmal etwas zu essen bekommen hatte.
Mehrmals hatte Daniel versucht, „Einschicht-Max“ wieder zu finden, aber niemand in der ganzen Region kannte ihn. Nicht einmal die Organisation, die den Markt organisiert, hatte eine Ahnung woher er gekommen war. Er war einfach auf einmal „da gewesen“ sagte man ihm.
Vielleicht ist der erste Gedanke mit Mr. Spock doch nicht so falsch gewesen, meinte Daniel manchmal scherzhaft.
Es ist inzwischen eine schöne, soziale und ökologisch nachhaltige Welt geworden. Ich fühle mich wie im Paradies, allerdings es ist auch viel langweiliger jetzt. Zumindest manchmal sehne ich mich doch hin und wieder nach den Zeiten mit Sorgen, schlaflosen Nächten und existentiellen Problemen, die es früher zu lösen gab. Copyright Rudolf Bulant Oktober 2011
Statt Arroganz, besseres LARP Donnerstag, 26. Januar 2012 um 17:21 Uhr Ich habe den Eindruck, basierend darauf wie sich die Larp-Community online in Foren und Social Network Sites präsentiert, dass den Gesprächen ein arroganter Tenor unterliegt. Mag ich mich irren, und mag dies nicht der Realität entsprechen, viele wären froh. Nehmen wir jedoch das Schlimmstmögliche an und malen ein Negativbeispiel, das derart überzogen ist, dass das Gegenbild klar deutlich ist: Prinz Intoleranz. Falls man sich tatsächlich mit Teilen der folgenden Polemik identifiziert, so trifft das stets nur für einen Teil zu und man möge es nicht persönlich nehmen. Beginnen wir also mit dem „Rant“.
Wo Larper fuschig werden ist ihre Klamotte und die Unverfrorenheit anderer nicht die beste Kulisse für ihre Larp-Wunsch-Welt zu bieten. Das „Ich spiele nicht mehr mit dir“ - Gehabe von Kindern ist bei Erwachsenen etwas heftiger. Es schlägt um in Arroganz und Spielhemmung, die als Virus den Spielstau provoziert. Einige Larper scheinen nicht miteinander zu spielen. Sie präsentieren und betrachten sich stattdessen. Die einzigen, die Initiative ergreifen, sind die Plotjäger, die in Rolle rätseln wollen (Nacheiferer von Indiana Jones). Die meisten anderen spielen nicht ihre Rollen, sondern verfallen allzugern ins OT. Der Vergleich mit gelangweilten Touristen im Vergnügungspark ist überzogen, oder etwa nicht?
Wie würde echtes Rollenspiel ausschauen? Das musst du mir beantworten, indem du auf meinen Text reagierst.
Einige Vorschläge, die einen Hauch von Subjektivität nicht vertreiben können, sollen zeigen, was zu tun ist, um rollenzuspielen und nicht schon wieder gemeinsam in der Gegend herum zu stehen und zu warten:
Ändere …   Arroganz in Überheblichkeit. Benutze intime Sätze, die einen bleed Effekt auf deine outtime Person haben (falls man intime und outtime trennen will). Falls dich erneut Mr. Nachtfeuer Nachtfeuer am Lagerfeuer ärgert, sage dir selbstverliebt: „ ach, der arme Rittersmann dort drüben in seiner schäbigen Kutte“. Diese Vorangehensweise empfehle ich zwar nicht, sie richtet jedoch weniger Schaden im Spiel als totale Abweisung. Zusammenspielen ist das Ziel und jeder Schritt in diese Richtung ist rein theoretisch begrüßenswert. Arroganz in Zuneigung. Darunter verstehe ich, einmal hinhören, was die Menschen wirklich wollen und denken. Vielleicht spielen die anderen nicht DEIN Spiel, sondern haben eine eigene individuell persönliche und daher nicht deckungsgleiche Meinung wie Rollenspiel Spaß macht? Lass sie erzählen. Du musst nicht einverstanden sein oder mitmachen, aber besser in Frieden koexistieren als sich gegenseitig beschimpfen über Einstellungen, die man nicht teilt. Arroganz in Gleichgültigkeit. Klar nach dem Motto: Ist doch egal, wie jeder aussieht. Hauptsache alle spielen fair, das heißt in wichtigen Momenten intime, sich bemühend, Situationen schön ausspielend, auch wenn es Überwindung gekostet hätte. Diese Metamorphose bedarf viel innerer Ruhe und eines dicken Körperpanzers. Als laissez-faire Verbreiter ist dies gar keine schlechte Wahl. Arroganz in Mathematik. Jetzt kommen die abgehobenen Ideen. Jeder Mitspieler darf sich 3 Patzer erlauben und muss mindestens 1 schöne Szene rollenspielen. So haben alle was davon und befolgen sklavisch abstrakte Gesetze. Paradox, nicht? Arroganz in Abwesenheit. Wer zwingt dich auf eine Con zu gehen? Wenn dir es so wichtig ist, dass eine Con zu deinen gehobenen Ansprüchen passt, dann gehe auch nur auf solche Cons hin. Ach? Es gibt keine Dream-Con? Dann geh auf gar keine Cons mehr oder unternehm etwas, dass jede Con etwas lohnender für alle Beteiligten wird. Mir gefällt auch nicht dein Spiel. Ich für meinen Teil verbreite jedoch konkrete Vorschläge für meine Vorstellung von LARP und schaue ob mir Leute zustimmen oder ich vielleicht ein neues Spiel entwickeln sollte. Arroganz in ein neues Ich. Nutze die Chance dich wirklich zu ändern. Wechsle Ansichten und Vorurteile, schau dich um, die Welt kann auch ein anderer Platz sein. Kannst du es oder bist du einer der Spieler die den Tod ihres Charakters mehr bekümmert als ihre Fahrkünste bei 210 km/h auf der Autobahn? Soviel von meiner Seite zu diesem Thema. Die Kernaussage ist: man muss nicht mit jedem larpen. Tatsächlich ist die einzige Arroganz, die ich mir erlaube: ich will nicht mit arroganten Menschen larpen. Wäre ich nicht voreingenommen, wie sonst könnte ich so detailliert über dieses soziale Phänomen schreiben?   Lesetipp: "Warum wir glauben, dass fette Elfen schlechte Spieler sind" von Carl David Habbe in K. Dombrowski (2012). Larp und ich. Zauberfederverlag.
Auf 1 Leser kommen 4 Autoren - BuCon 2011 Montag, 17. Oktober 2011 um 12:28 Uhr
Ich war am Wochenende also auf dem BuCon, dem Buchmesseconvent in Dreieich. Der BuCon findet seit Jahren parallel zur Frankfurter Buchmesse statt und teilt sich die Con Location mit dem Science-Fiction Club Deutschland E.V. Leider kam pünklich zur geplanten Abfahrtszeit der gute Murphy zu Besuch, was verhindert hat dass ich bereits am Vormittag in Dreieich aufschlagen konnte. Also nur ein halber Tag, auch recht. Hat dennoch für ein paar Eindrücke und gute Unterhaltungen gereicht. Ätsch, Murphy.

Das Bürgerhaus in Dreieich ist kein Vergleich zu den grossen Messegebäuden und hat den Flair eines lokalen RPG oder Tabletop Cons. Die Atmosphäre ist durchweg familiär, der Veranstalter kommt ohne grossen Schnickschnack in Form von Plakaten oder ähnlichen Lockmitteln aus. Wie man sich denken kann erwarten den BuCon Besucher hauptsächlich Bücher. Der Hauptsaal wird eingekreist von massiven Mauern geballter Literatur, der restliche Freiraum ist mit Tischreihen und Stühlen aufgefüllt. Ringsum gibt es diverse kleinere Räume, die für Lesungen und Panels verwendet werden. Essen und Getränke gibt es vor Ort.

Klingt nach nem normalsterblichen Con. Ist es auch. Wenn da nicht dieses Völkchen wäre, das sich Autoren nennt. Diese Schreiberlinge tummeln sich dort zu Hauf und geben der Veranstaltung einen deutlichen Touch von Fachtagung oder Branchentreffen. Denn wo Autoren sind, da sind die Agenten nicht weit und natürlich dürfen Verleger und andre Geldgeber dabei auch nicht fehlen. Man trifft dort seine Kollegen, Mitbewerber oder potenzielle zukünftige Arbeitgeber, schnackt entspannt, knüpft Kontakte und linst auf das Neue des Anderen. Die richtigen Leser / Fans mischen sich unter diese dominierende Gruppe von Menschen und ist irgendwie halt da. Der Leser ist Willkommen, aber nicht Kernpunkt des Geschehens.

Natürlich stehen die Autoren Rede und Antwort zu ihren aktuellen Büchern und dank der bereits erwähnten lockeren Umgebung ist es auch kein Problem an eine persönlich signierte Aussage des soeben erworbenen Buches heran zu kommen oder den Autor in ein kurzes Gespräch zu verwickeln. Auch kann man sich ein wenig Appettit holen und überhaupt mal eine Übersicht verschaffen, indem man die Vielzahl an Lesungen besucht, die über den Tag stattfinden. So richtig interagiert wird aber -so mein empfinden- nur innerhalb der Branche selbst.

Ich bin ehrlich, denn das muss ich sein. Die 9,- EUR Eintritt sind es zwar wert, bedenkt man, dass sich viele "Celebs" eine signierte Ausgabe normalerweise nochmal mit 10,- EUR bezahlen lassen; aber hätte mein Besuch auf dem BuCon nicht den Hintergrund gehabt die ganzen Autoren und Verleger die ich über die Xing SF&F Gruppe kennen gelernt habe endlich mal live zu treffen... ich bin mir nicht sicher ob ich zufrieden nach Hause gefahren wäre. Ein grosser Vorteil - und das muss man der Veranstaltung wirklich lassen - ist, dass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl bekommt auf einer Verkaufsveranstaltung / Messe zu sein, wie man es von der RPC oder eben der Frankfurter Buchmesse kennt.

Persönlich hatte ich meinen Spass. Zwar konnte ich nicht alle virtuellen Bekanntschaften in Live Begegnungen umwandeln, meine eigene kleine Top3 der ToDo Liste hab ich aber geschafft. Was Trends die Deutsche Phantastik - Literatur betrifft habe ich ehrlich gesagt nicht viel gesehen. Ausser natürlich, dass man weiterhin krampfhaft versucht das Phänomen "SteamPunk" zu erörtern und Wege zu finden, es für Deutschland zu etablieren. Aber das "Problem" ist ja bereits bekannt.

Ob der BuCon empfehlenswert ist oder nicht möchte ich offen lassen, einfach weil die eigenen Beweggründe für den Besuch sehr wichtig sind. Die Veranstaltung ist auf jeden Fall sehr speziell und in meinen Augen nichts für das allgemeine Laufpublikum.
Buchmesseconvent 2011 - Phantastik, Literatur und ich. Freitag, 14. Oktober 2011 um 09:23 Uhr Ich versuche es bereits seit einigen Jahren auf den BuCon zu schaffen und so wie es aussieht wird das morgen endlich mal klappen.

Da ich die Veranstaltung noch nie besucht habe kann ich nur mit den mir zugetragenen Informationen arbeiten und wenn ich den/das Con mit wenigen Worten beschreiben müsste, dann als die Jahresversammlung des Who-Is-Who der Deutschten Phantastik Szene. Schwerpunkt der Veranstaltung ist ganz klar der literarische Zweig der Phantastik, heisst ja schliesslich Buchmesseconvent. Auf dem Bucon wird auch der DSFP (Deutsche Science Fiction Preis) und DPP (Deutsche Phantastik Preis) verliehen, weshalb viele Autoren den Bucon Samstag als Abschlussveranstaltung zur parallel stattfindenden Frankfurter Buchmesse mitnehmen.

In der Deutschen Literatur ist die Phantastik mitunter einer der härtesten Bereiche, da viele es "nur" als Trivialliteratur ansehen und der Absatz im Vergleich zum Thriller oder Krimi verschwindend klein ist. Aber genau deshalb ziehe ich meinen Hut vor allen Autoren und Verlegern der Phantastik, die ihr Limit kennen, nicht mit dem Schwarm schwimmen und ihre Geschichten in der Kategorie veröffentlichen in die sie gehören. ..*Hust*.

Und was mache ich da? Ehrlich gesagt habe ich noch nicht wirklich Ahnung was ich effektiv dort anstellen werde. Ob ich mich mit Phantastischer Literatur eindecke, die ich in 10 Jahren noch nicht durchgelesen hab, oder dem Science Fiction Club Deutschland beitrete. Ich kanns nicht sagen. Ich bin einfach neugierig, da ich über die Xing Gruppe "Science-Fiction und Fantasy" in den letzten Jahren viele Autoren und Verleger kennen gelernt habe und denke, dass der Bucon die beste Gelegenheit ist, einen grossen Teil mal endlich Live zu treffen. Wie gewohnt wenn SeventhDice on Tour ist, gibt es über den Tag Updates und Infos. Wer es also morgen nicht nach Dreieich schafft kann bei Interesse einfach auf der 7D Facebook Seite vorbeischauen oder sich an den Twitter Account anklinken.
Stargate Universe - Was haben die Jungs vom Sternentor falsch gemacht? Donnerstag, 13. Oktober 2011 um 20:42 Uhr
Eines meiner Lieblings-Themen ist das Problem mit der Halbwertszeit von TV - Serien. Ich hasse es die eigenen RPG Kampagnen nicht zu Ende zu spielen. Und so geht es mir mit den unfertigen Serien im TV. Das in meinen Augen beste Beispiel für diese Problematik ist der letzte Ableger des Stargate Franchise. Die Serie "Stargate Universe"

Allem voran. Ich sage: Stargate Universe rockt !! Ich war und ich bleibe dieser Meinung.

Bereits bei den Vorgängern war ich davon begeistert, wie nicht nur in der Sci-Fi Szene anerkannte und beliebte Schauspieler, deren Serien mit der Zeit abgesetzt wurden assimiliert und in der Stargate Welt einen neuen Plaz bekommen haben, sondern wie auch die bewährten Konzepte andrer erfolgreicher Sci-Fi Serien kommentarlos übernommen wurden. Mit diesem Konzept brachte es SG-1 auf 10 durchweg spannende Staffeln, ohne auch nur ein Jahr lang das Risiko einzugehn, dass die Story an Luft verliert oder "altbacken" erscheint.

Diese Style - Takeover wurden so gut gemacht, dass es im ersten Moment nicht auffällt. Sprich, die Konzepte wurde dermaßen gut übernommen, dass es einfach gepasst hat. Das Grundkonzept "Science Fiction im Heute" blieb unberührt, adaptierte aber Stilmittel anderer Welten. Deshalb fand ich es auch garnicht schlimm, dass die Atlantis Crew plötzlich farbig gekennzeichnete Uniformen entsprechend der Abteilung in der sie arbeiteten trugen. War ja auch eine wissenschaftliche Expedition.
Lediglich eine einzige Staffel Stargate Atlantis litt unter Plot-(un)Logik, aber wir haben einige gute Geschichten während dem großen Autoren-Streik 2007-2008 verloren. Naja.

Mit dem Spin-Off "Universe" bekam das Stargate Verse eine erneue Vitaminspritze und sichert uns ( so dachte ich ) weitere Jahre Sci-Fi der Oberklasse. Die Kameraführung ist klar im Doku-Stil á la Battlestar Galactica, die allgemeine Stimmung düster, was der Serie den in Stargate Atlantis etablierten "shiny"- Effekt wieder gänzlich nimmt. Die Technologie Retro-Antika, denn Glubschaugen-Monitore sind absolut trendy. Achja! Und wir haben einen WoW spielenden Handtuchträger, der Daniel Jackson und Rodney Mc. Kay wie Erstsemester aussehn lässt. Schon während Atlantis haben mich die kleinen World of Warcraft Anspielungen von Dr. Bill Lee ( Bill Dow ) immer zum Lachen gebracht und naja, die wohl beste Art eine Zielgruppe an den Helden zu bannen ist wohl, wenn man den Stereotypsten Char mitten ins Geschehen schmeisst.

Die Gruppe selbst und die Aufteilung der Charaktere ist zwar irgendwie klassisch, hat jedoch die klare Premisse "Flaws are sexy". Ich finde diese "Verletzlichkeit der Helden" noch immer irgendwie absurd und ehrlich gesagt stört sie oftmals mehr, als dass sie die Geschichte aufwertet, aber Trend ist Trend. Also bitte bloß keine Harmonie innerhalb der Partay.

SG:U ist ein bunter Mix...ein dunkler Cocktail, in welchem junge Soldaten am Fuße ihrer Karriere auf übereifrige und in ihre Gedankenwelt versunkene Wissenschaftler treffen, die aufgrund des eigenen Standesdünkel alle ethisch moralischen Grenzen überschreiten würden, nur um zu ihrem designierten Ziel zu gelangen. Dazu ein Quench Politik, einfach um ein stets loderndes Feuer der ethisch moralischen Grundsatzdiskussionen zwischen Militär und Zivilisten zu gewährleisten. Und abschliessend ein "Held", der sich dessen nicht bewusst ist und eigentlich garnicht dort sein will, wo er gelandet ist. So muss das. Everybodys Darling. Oh, die Aliens hab ich vergessen. Man braucht ja Gegner. Aliens funktionieren bei Spielberg immer, also los. Und das Schicksal. Das darf nicht mehr fehlen. Klappt in Heroes wie BSG, dann nennen wie das Schiff auch gleich noch "Destiny", genial. Und natürlich hat jeder einzelne Char zusätzlich zu seinen Rollen in Haupt-Plot und Nebenplots dann nochmal ein tiefes dunkles Geheimnis, welches langsam an die Oberfläche krabbelt. Damit sind die bei LOST eineinhalb Staffeln lang ausgekommen. Alles hübsch schmutzig verpackt in einer Lost in Space (re)Torte.

Das Konzept "Mit nem Haufen Schrott far away from home, looking for a way back" ist ja nicht wirklich neu, aber ein Setting das sich bewährt hat, nicht zuletzt weil es unbegrenzte Möglichkeiten für Geschichten bietet. Das Risiko, das Spiel gegnerischer Parteien zu schnell langweilig werden zu lassen hat man hier nicht, da sich die ersten Staffeln (theoretisch) primär mit dem Wiederaufbau und der Wegsuche beschätigen können. Der dedizierte Nemesis wird eigentlich erst später benötigt.

Alles in allem hat die Serie ausgesehen wie ein Geniestreich den wir in der Form nur von den Stargate Machern kennen. Trends erkannt, diese mit bewähren Elementen vermischt und auf ein Franchise gesetzt, das in den letzten 10 Jahren einige Kupferstücke eingespielt hat. Kann doch eigentlich nichts schief gehn. Oder? Falsch gedacht.

Und so wurde SG:U nach 2.5 ruckligen Staffeln kurzerhand während der MGM Weihnachtsfeier abgesetzt. Den Plot für die verbliebenen Folgen haben die Autoren bestimmt direkt vor Ort auf eine Cocktail-Serviette gekritzelt. Was ist passiert? Was hat zum schnellen Aus dieser -in meinen Augen- vielversprechenden Serie geführt.

Es gibt viele Theorien, angefangen bei Einschaltquoten, über den schlechten Sendetag oder die Uhrzeit, dem Intro, den Darstellern bis hin zum langsam voranschreitenden Plot. David Hewlett ( Dr. Rodney Mc. Kay, Stargate Atlantis ), der auch in SG:U einen Gastauftritt hatte, beschreibt in einem Artikel auf dem Sci-Fi Portal Gateworld nachvollziehbar logisch, warum die Serie so schnell wieder abgesetzt wurde. Den Artikel findet ihr hier: http://www.gateworld.net/news/2011/04/david-hewlett-talks-sgu-and-why-he-thinks-it-was-cancelled/

Aber ist nicht gerade diese "pro die quotidian" Leier der Grund, warum wir uns gerne in Abenteuer stürzen? Hubeln wir Sci-Fi und Fantasy Geeks uns denn nicht selbst stets in die höchsten Höhen der Toleranz? Natürlich muss man den Fehler nicht nur bei den Fans suchen, schliesslich hätte man dieses neue Futter auch in für Jedermann verträgliche Häppchen portionieren können.

Ich hatte mich richtig auf die Serie gefreut und gehofft, dass es endlich wieder eine Sci-Fi Serie gibt, die es wirklich lohnt anzusehn. Leider war das Konzept zwar gut durchdacht, jedoch hat keiner mit der Lethargie (die schon wieder?) des Zuschauers gerechnet. Entschuldigung. Es ist natürlich nicht die festgefahrene Erwartungshaltung. Es sind die langatmigen Plots und eigentlich wollte man ja Kirsche und nicht Waldfrucht. Ich nenne das den Punica-Effekt. Egal wie man es macht ...es ist nie revolutionär, geistig anspruchsvoll, unterhaltend, seicht, kurzweilig, innovativ, tiefgründig oder multi-linear genug um den durchschnittlichen Science-Fiction und Fantasy Geek zu überzeugen. Man muss das Rad nicht neu erfinden um in diesem Genre schöne Geschichten zu erzählen. Es sind wir, die wir unserem Bastian Balthasar Bux in uns anweisen müssen das Fenster zu schliessen und uns verdammt nochmal auf eine Geschichte einzu lassen haben. Gemeckert wird ggf. danach. Ich persönlich möchte SG:U allen Sci-Fi Fans empfehlen. Trotz des frühen Endes hat man darauf geachtet die Serie "rund" zu beenden. Wenigstens das. Zappt mal rein. Und schreibt uns eure Meinung.  Achso, bevor ich es vergesse. Macht es eigentlich noch Sinn, eine Geschichte der Zielgruppe anzugleichen, oder ist so etwas der Freitod jeglicher kreativer Geschichtenerzählung? Wie seht ihr das?
The Cursed Crusade: Neuer epischer Story-Trailer Mittwoch, 12. Oktober 2011 um 11:37 Uhr Release: 23. September 2011 für Windows PC, PlayStation 3 und Xbox 360 THE CURSED CRUSADE verbindet packende Action und einen umfangreichen Koop-Modus mit einer spannenden Geschichte vor dem Hintergrund der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert.

Der Publisher dtp Entertainment hat ein neues Video zum Game veröffentlicht. Der epische Story-Trailer gewährt Einblicke in die Hintergrundgeschichte und fängt mit Waffengeklirr, orchestralem Soundtrack und Statements der Protagonisten hervorragend die Atmosphäre des Spiels ein.




Über das Spiel: THE CURSED CRUSADE  bietet Spielern eine fesselnde Geschichte vor dem Hintergrund der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert. Während des vierten Kreuzzuges kämpfen Action-Fans im Koop-Modus online oder per Splitscreen mit den verfluchten Kriegern Denz de Bayle und Esteban Noviembre in einer Spielwelt, die historische Geschehnisse, Religion und Mystik in sich vereint. Vor diesem Hintergrund führt der Weg der zwei unterschiedlichen Recken mit gleichen Zielen unter anderem nach Konstantinopel und Zara, wo sie in der 3rd-Person-Perspektive zahlreiche Abenteuer bestehen müssen. Sollten einmal keine Mitspieler verfügbar sein, übernimmt die KI die Steuerung des Diebes Esteban.   THE CURSED CRUSADE Key Features: Die alte Welt brennt – Spieler stürzen sich in den erbitterten Kampf um Vergeltung, der fünf Kapitel mit insgesamt 36 Missionen umfassen wird, in denen die großen Städte des Mittelalters in Feuer, Tod und Zerstörung versinken.
Verfluchte Templer – Per Knopfdruck wird die Spielwelt in eine rot lodernde Vision der Hölle verwandelt, in der Stärke und Wahrnehmungsfähigkeit übermenschliche Dimensionen annehmen
Bruderschaft des Stahls – Per Splitscreen oder Online-Koop schlüpfen Spieler in die Rollen von Denz und Esteban. Für Solo-Abenteurer übernimmt die KI die Kontrolle über Esteban, dem der Spieler Befehle erteilen kann.
Intensive, intuitive 3rd-Person-Action – Die waffenbasierte Kampfsteuerung mit über 130 Waffen und mehr als 100 Kombos sowie einem timingbasierten Kontersystem ist einfach zu erlernen, bietet aber trotzdem große Spieltiefe.
Miriam Pharos neuer Coup: Hardboiled Krimi im bunten, futuristischen Look Dienstag, 11. Oktober 2011 um 20:20 Uhr „Oaschloch!“ Als Jimmy der Mops mein Büro entert, bin ich gerade dabei, die letzte Kiste auszupacken. (…) Wie ein Poller steht er mitten im Raum, klein und gedrungen, die Hände in die Seiten gestützt. Sein Gesicht ist mit roten Flecken übersät und er scheint kurz vor der Explosion zu stehen. „So a bleeds Oaschloch!“, bellt er noch einmal für den Fall, dass ich schwerhörig bin.   Für Lucio Verdict, Ex-Spion, passionierten Koch und Ich-Erzähler von ISAR 2066, der neuen Krimireihe von Miriam Pharo, versprechen die ersten Minuten im frisch renovierten Büro interessant zu werden. In der Brust seines Klienten steckt ein fünf Zentimeter dicker Bolzen, der zu explodieren droht, sobald dieser mit normaler Stimme spricht. Bei seinen Nachforschungen betritt Verdict eine bizarre Welt, in der nichts ist, wie es scheint. Ein Security, der sich als Blumenmädchen ausgibt, ein Musiker, der seine Seele verkauft hat und ein Coiffeur, der auf den Hund gekommen ist, stellen noch die geringsten seiner Probleme dar. Miriam Pharos ISAR 2066 entführt den Leser erneut in eine fiktive Zukunft, doch im Gegensatz zu ihren Hanseapolis-Romanen ist nicht Norddeutschland Schauplatz des Geschehens, sondern das Münchner Umland. Leser ihrer Bücher „Schlangenfutter“ und „Schattenspiele“ kennen die Hauptfigur bereits. Alle anderen können aber problemlos in Pharos neue Geschichte eintauchen. Während die Hanseapolis-Romane weiterhin als gedruckte Bücher erscheinen werden, ist ISAR 2066 als eBook-Serie konzipiert. Pro Jahr sollen mehrere Episoden erscheinen. Auf die Frage, was Miriam Pharo zu diesem Schritt bewegt hat, antwortet sie: „Zu meinen Romanen existieren bereits Illustrationen und Musikstücke, warum also nicht das Hanseapolis-Universum um ein weiteres Puzzlestück erweitern?“ eBooks sind für die Wahlmünchnerin kein Neuland, denn bereits im Jahr 2008 brachte sie als eine der ersten Autoren in Deutschland ein Buch in digitaler Form heraus. Am 17. Oktober 2011 erscheint die erste Episode „Jimmy der Mops“ in den Formaten ePub, PDF und Mobil Pocket für Smartphones, Tablets, Mac und Windows PC und wird auf allen wichtigen Buchhandelsplattformen erhältlich sein. ISAR 2066 - Jimmy der Mops
Größe: 185 KB
Zeichenanzahl: 59.036
Preis: 1,99 Euro
ISBN: 978-3-00-036179-1 Quelle / weiterführender Link: www.miriam-pharo.com
Frankfurter Buchmesse: http://de.book-fair.com/fbf/programme/calendar_of_events/detail.aspx?PageRequestId=64a17e58-0bd5-462d-9f50-e1974705bef9&a1850834-d682-44a4-9b98-1ff33a3bcb5c=95c97546-ad16-4ca0-aabd-35a605a9cc99

Diese Pressemitteilung wurde ursprünglich auf openPR veröffentlicht.


Miriam Pharo Romane
Abt-Petto-Straße 11
82041 Oberhaching
Tel. 0170-1829176


MIRIAM PHARO
Jahrgang 1966, studierte in Mainz und Heidelberg Slawistik, Romanistik und Politikwissenschaften. Seit 1993 arbeitet sie als Werbetexterin für diverse Agenturen und Unternehmen im In- und Ausland. Die französischstämmige Autorin lebt mit ihrem Mann südlich von München. 2010 wurde sie von der Berliner Senatsverwaltung in die Expertenjury des Förderwettbewerbs "Evolving Books - Digitaler Mehrwert für Bücher" berufen.

ROMANE

Sektion 3/Hanseapolis-Reihe:
Band 1: Schlangenfutter
(Roman, Juli 2009, ACABUS Verlag)
Band 2: Schattenspiele
(Roman, Mai 2010, ACABUS Verlag)
Band 3: Präludium
(Roman, Erscheinungstermin 2012, ACABUS Verlag)

KURZGESCHICHTEN

Schlafende Hunde
(erotische SF-Kurzgeschichte aus der Anthologie „Smaragd Saturn“, März 2010, Wunderwaldverlag)
Der Junge
(SF-Kurzgeschichte aus der Anthologie „Prototypen und andere Unwägbarkeiten“, September 2011, Begedia Verlag)   !!! LAST MINUTE AKTION !!! Am 17. Oktober erscheint "ISAR 2066 - Jimmy der Mops" als eBook. Alle, die am Sonntag auf der Frankfurter Buchmesse gemeinsam mit Autoren und Machern an der Diskussion "E-Publishing: Der Start in eine neue Ära?" teilnehmen, erhalten am MarkStein Stand vorab ein Gratis-Exemplar im Format ePub, PDF oder Mobil Pocket! Uhrzeit: 11 Uhr und 15 Uhr Initiator: MarkStein Software Standort: Halle 4.0 (Stand A 1323)
Von Armbrust bis Streitaxt - Ironclad. Ein kleines Waffen-ABC des Mittelalters Montag, 10. Oktober 2011 um 20:11 Uhr Wer sich jenseits von romantischen Lautenklängen mit dem Mittelalter beschäftigt hat, der weiß, dass es damals ziemlich laut, dreckig und blutig zuging. In "Ironclad – Bis zum letzten Krieger" einem mächtigen Schlachtenepos, können Film-Fans vom Sofa aus in die unbarmherzige Welt des Kreuzritters Marshal (James Purefoy) und seiner Gefährten eintauchen. Zur Vorbereitung lohnt es sich, das Waffenarsenal, welches auch im Film eindrucksvoll zum Einsatz kommt, genauer in Augenschein zu nehmen.   FERNKAMPFWAFFEN Zum Verteidigen der eigenen Mauern oder strategisch in Schlachten eingesetzt, waren Fernkampfwaffen fester Bestandteil der mittelalterlichen Kriegsführung.
Die Armbrust Charakteristika: Kleine Holzpfeile (auch als Bolzen bekannt) + ausgeklügelte Mechanik = große Reichweite.
Vorteil: Hohe Reichweite, einfache Handhabung.
Nachteil: Eine Hilfe zum Einspannen des ist Bolzens nötig.
Pfeil und Bogen Charakteristika: Ganz einfach: Spannen, zielen, schießen!
Vorteil: Leicht zu transportieren, je nach Bogen ebenfalls hohe Reichweiten.
Nachteil: Nur Übung macht den Meister, denn hier kommt es auf hohe Präzision an und im Schlachtengetümmel gilt es Nerven aus Stahl zu haben, um sein Ziel zu treffen. BELAGERUNGSWAFFEN Vor Ort zusammengebaut oder im Kriegszug mittransportiert, dienten Belagerungswaffen dem Einnehmen und Zerstören von feindlichen Burgen und Festungen.
Der Belagerungsturm Charakteristika: Turm-to-go heißt ab zur Mauer, Planke ausgeklappt und der Kampf kann beginnen.
Vorteil: Falls man nach dem Kampf eine intakte Burg haben möchte, ist dies die Belagerungswaffe der Wahl!
Nachteil: Hoher zeitlicher Aufwand beim Transport und Bau. Streng genommen ist er nur ein Transportmittel, um zum eigentlichen Kampf zu gelangen.   Das Katapult Charakteristika: Wie der Name schon sagt, kann man mit dieser Maschine aus großer Entfernung z.B. brennende Geschosse oder schwere Steine in feindliches Gebiet, auf feindliche Armeen oder auch gleich in Gebäude hinein katapultieren.
Vorteil: Sehr große Durchschlagskraft, geringes Risiko.
Nachteil: Kann erst vor Ort aufgebaut werden.   NAHKAMPFWAFFEN Fernkampf und Belagerung? Pah, ein echter Ritter kämpft doch wohl von Mann zu Mann! Das bekommen Marshal und seine Gefährten bei den immer wiederkehrenden Angriffen der Dänen auf die Burg zu spüren. Folgende Waffen sind daher für sie unerlässlich, um die Burg und nicht zuletzt ihr Leben zu verteidigen.
Die Streitaxt Charakteristika: Mit dem guten alten Holzbeil verwandt, aber ungleich blutiger eingesetzt, gehört die Streitaxt mit zu den ältesten Kriegswaffen.
Vorteil: Die wuchtige Klinge durchschlägt auch die beste Rüstung und zertrümmert garantiert jeden Knochen im Körper.
Nachteil: Wegen seiner Herkunft aus dem eher niedrigen Milieu, ist manchem Ritter die Axt nicht edel genug.
Der Kriegshammer Charakteristika: Der kriegswütige Verwandte des Schmiedehammers. Im Gegensatz zu ihm ist der Stiel länger und der Kopf meist einseitig zugespitzt.
Vorteil: Allein der Name "Kriegshammer" flößt schon Furcht ein. Er kann außerdem gut einhändig geführt werden und Knochen brechen und in Schädeln böse Löcher hinterlassen.
Nachteil: Er ist vom Pferd aus am besten einsetzbar und ist für den Kampf zu Fuß weniger geeignet.
Der Morgenstern und der Streitkolben Charakteristika: Noch ein Stück aus der wunderbaren Welt der Hieb- und Wuchtwaffen, bestehend aus einem langen Schaft und einem stumpfen (beim Morgenstern spitzen) Schlagkopf.
Vorteil: Können gegnerische Rüstungen demolieren und zerlöchern sowie üble Fleischwunden reißen. Sie sind ebenso einfach zu handhaben wie Streitaxt oder Kriegshammer.
Nachteil: Hat vor allem derjenige, der einen abbekommt.
Das Schwert Charakteristika: Als DIE Ritterwaffe schlechthin kommt das Schwert im Mittelalter typischerweise als Langschwert mit breiter, langer, vorn abgerundeter Klinge vor.
Vorteil: Wendiger als die üblichen Hieb- und Wuchtwaffen, gezielte Stiche sind möglich, durch die Länge kann Gegner auf größeren Abstand angegriffen werden.
Nachteil: Das Schwert ist immer nur so gut wie sein Ritter. Nun weiß man zumindest schon, was waffenmäßig alles so in Umlauf war im dunklen Mittelalter. Wer nun noch sehen möchte, wie diese Mordsinstrumente in vollem Einsatz die Gegner peinigen und in Stücke reißen, bekommt natürlich auch dazu Gelegenheit: Einfach "Ironclad – Bis zum letzten Krieger" auf Blu-Ray oder DVD besorgen und einen ganz besonderen Videoabend mit Streitaxt, Morgenstern und Schwert erleben.  
Über den Film: Die Tempelritter kehren zurück - und mit ihnen ein blutiger, erbarmungsloser Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit. Mit dem actionreichen Mittelalter-Abenteuer "Ironclad - Bis zum letzten Krieger", das auf einer historischen Begebenheit beruht, ist es Produzent und Regisseur Jonathan English ("Minotaur", "Nailing Vienna") gelungen, eines der düstersten und brutalsten Ereignisse der englischen Geschichte widerzuspiegeln. In der bildgewaltigen Home Entertainment Premiere, die mit wuchtigen und authentischen Kampfszenen aufwartet, glänzen James Purefoy ("Solomon Kane"), Brian Cox ("Die Bourne Verschwörung") und der Oscar©-nominierte Paul Giamatti ("Barney's Version", "Sideways") als unerbittlicher King John.
Inhalt: England im Jahre 1215. Nachdem King John (Paul Giamatti) gezwungen war, die Magna Carta zu unterschreiben, welche dem Adel grundlegende Rechte und Freiheiten gegenüber der Krone einräumen sollte, will der gnadenlose König das Land nun wieder unter seine tyrannische Herrschaft bringen - um jeden Preis. Sein gewissenloser Kriegszug führt ihn dabei bis vor die Tore von Rochester Castle, einer Festung, die von einer Gruppe mutiger Rebellen unter der Führung von Tempelritter Marshall (James Purefoy) verteidigt wird. Eine unerbittliche Schlacht gegen das scheinbar übermächtige Heer des kaltblütigen Königs beginnt… Der brutale und atemlose Action-Thriller, welcher zugleich eine der größten britischen Independent Produktionen darstellt, erscheint am 07. Oktober 2011 auf DVD und als limitierte Steelbook™ Edition auf Blu-ray sowie als Video on Demand. Offizieller Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=8zq7DFOJ6yY
Clip „Die Gefährten“ http://www.youtube.com/watch?v=aYrgTIQinVU
Clip „Die Dänen“ http://www.youtube.com/watch?v=g-KyZe9INmg
Clip „Ihr weicht nicht von der Stelle“ http://www.youtube.com/watch?v=FeWvWAcf2LE
Clip „Sie sind da“ http://www.youtube.com/watch?v=VcGdnWCfjqY Regie: Jonathan English Darsteller: James Purefoy, Paul Giamatti, Jason Flemyng, Kate Marau.v.a.  

Kurzbesuch auf dem BuCon 2011

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7thDice on Flickr Eine wilde Sammlung an Bildern

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LarpBloggers - Das LARP Blog Netzwerk

Statt den RSS Feeds vieler LARP Seiten zu folgen, benötigst du nur einen Einzigen, der dir nicht nur alle deine Lieblings LARP Blogs auf einen Schlag bietet, sondern vieleicht auch welche, die du sonst nie gefunden hättest.

 

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Auf GMSupport findest du alles Notwendige, um mit deinen Freunden einen entspannten und abenteuerreichen Spieleabend zu verbringen.  

LARPdb - Neue Bilder und Beta Account

Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an den finalen Arbeiten für LARPdb, einer Community Seite für LARPer und Veranstalter. Hier findest du mehr Infos zum Projekt und erste Screenshots. 
Was muss ich als Autor machen?

Über eine Lieblings Rollenspiele berichten, Spielsysteme oder LARP Veranstaltungen rezensieren oder einfach deine kreativen Ideen im Bereich RPG mit anderen teilen.
Die Köche - Biss zum Mittagessen 

Gewinne mit dem UlrichBurger-Verlag und SeventhDice eine Ausgabe der phantastisch leckeren Geschichtensammlung "Die Köche - Biss zum Mittagessen".   

 

SeventhDice hat es sich zum Ziel gemacht, Services rund um die Ansprüche der Rollenspieler zur Verfügung zu stellen

Über den Social Hub findet ihr nähere Infos zu den Web-Projekten, die mit der Hilfe anderer Rollenspieler entwickelt, getestet und verbessert werden. Die Services sind kostenfrei und sollen der Community der Rollenspieler Spass bringen.

Für neue Ideen was Projekte betrifft haben wir immer und sehr gerne ein offenes Ohr. Auch kann unser Team stets Zuwachs an kreativen und motivierten Helfern gebrauchen

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